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Freilandmücke Nahaufnahme

Freilandmücke [Aedes spec.]

Aussehen

  • Körperlänge (ohne Stechrüssel) ca. 7 bis 7,5 mm, Farbe grau bis graubraun
  • Hinterleib schmal, durch helle und dunklere Quersteifen gebändert
  • Am Hinterleibsende zwei kleine Fortsätze (Cerci), Kopf mit nach vorn getragenem Stechrüssel
  • An Basis des Stechrüssels 1 Paar kurze Taster (Palpen)
  • Fühler mit kurzen Haarbüscheln beim Weibchen, langen Büscheln beim Männchen
  • Beine lang und dünn, Beingelenke mit hell gefärbten Bereichen

Entwicklung

  • Vorraussetzung für Entwicklung sind flache, kleine stehende Gewässer, Wasserlachen von geringer Oberfläche
  • Aedes-Weibchen legt Eier am Rand des Wassers oder dorthin, wo Wasser zu erwarten ist (bei ausgetrockneten Tümpeln); kommen Eier nicht mit Wasser in Kontakt (bei bleibendem Niedrigwasserstand) bleiben Eier in „Ruhephase“
  • Ende Mai erste erwachsene Arbeiterinnen; übernehmen Fütterung und Pflege der Brut und der Königin; Königin legt nur noch Eier für den Rest der Saison
  • Embryonalentwicklung wenige Tage; Larvenentwicklung etwa 2 bis 3 Wochen
  • Danach Verpuppung ebenfalls im Wasser, Puppenzeit 3 bis 4 Tage; danach erwachsene Mücken

Lebensweise

  • Paarung unmittelbar (1 bis 2 Tage) nach dem Schlüpfen
  • Weibchen suchen nach Paarung einen Warmblüter zum Blut saugen, Männchen saugen kein Blut
  • Nach jeder Eiablage (Eischub) erneutes Blutsaugen
  • Frühjahrs- und Sommergenerationen, je nach Art und Angebot an Brutgewässern
  • Überwinterung im Eistadium
  • Larven und Puppen sind Luftatmer, hängen in Ruhehaltung mit Atemröhren unter Wasseroberfläche
  • Aedes-Mücken meiden den Flug bei Sonnenschein (Austrocknungsgefahr)