Aussehen
- Käfer 2,5 bis 7 mm lang, Farbe braun, Halsschild an der Vorderseite etwas breiter als am hinteren Teil, Flügel mit Punktreihen, am Kopf vor den Augen beiderseits je ein abgerundeter Höcker
- Larve engerlingsartig, weißlich
Entwicklung
- Eier werden in die Poren oder Ritzen von geeigneten Hölzern gelegt
- Embryonalentwicklung 8 bis 10 Tage
- Larvenentwicklung bei günstigen Bedingungen (Feuchtigkeit des Holzes um 14 %) in 3 Monaten, bei ungünstigen bis zu 2 Jahren
- Puppenstadium ca. 3 Wochen, kreisrunde Ausschlupflöcher 0,3 bis 0,5 mm Durchmesser
Lebensweise
- Bevorzugt sind Importhölzer, die großporig und reich an Stärke sind (z.B. Limba-Holz)
- Splintholz einheimischer Hölzer: Eiche, Esche, Ulme, Walnuss, Kastanie
Bedeutung
- Schnelle Entwicklung und dadurch meist hohe Befallsstärke
- Larvengänge liegen dicht an dicht und sind mit Bohrmehl voll gestopft
- Trotz der hohen Befallsdichte bleibt äußere Holzschicht unverletzt und läßt den Befall erst durch die Ausschlupflöcher der erwachsenen Käfer erkennen
- Zerstörung des Holzes wesentlich stärker als durch den Gewöhnlichen Holzwurm (Anobium punctatum)
- Befällt Wandverkleidungen, Einrichtungsgegenstände, Kunst- und Museums-Exponate

